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Rosenwasser

RosenwasserHobbyköche und alle, die in der vorweihnachtlichen Zeit gerne backen, wissen, was Rosenwasser ist. Dieses besondere Wasser darf beispielsweise nicht fehlen, wenn es um die Herstellung von Marzipan geht, was in der Weihnachtsbäckerei unbedingt dazugehört. Aber Rosenwasser ist mehr als nur eine Zutat zum Backen und Kochen, das Wasser aus den Blüten der Duftrosen hat sich auch in der Kosmetik einen guten Namen gemacht. Es pflegt und heilt die Haut dank seiner wertvollen Inhaltsstoffe auf eine sanfte Art.

Wie entsteht das Wasser aus Rosenblüten?

Streng genommen ist Rosenwasser ein Nebenprodukt, was immer bei der Herstellung von Rosenöl entsteht. Da das Wasser viele gesunde Inhaltsstoffe hat, ist es bei der Kosmetikherstellung sehr gefragt. Das Wasser aus Rosenblüten ist keine Erfindung der heutigen Zeit, schon in der Antike wusste vor allem die Damenwelt um die pflegende Wirkung dieses speziellen Wassers. Im antiken Rom wie auch in Griechenland und im alten Ägypten wusste man bereits, wie aus den Blüten der duftenden Rosen Öl und Wasser destilliert werden konnte. Bis heute ist das Wasser im Grunde nichts anderes als kondensierter Wasserdampf, der entsteht, wenn kostbares Rosenöl gewonnen wird. Im Rosenwasser sind alle Inhaltsstoffe der Rosenblüten wasserlöslich, alle fettlöslichen Wirkstoffe finden sich im Rosenöl.

So wirkt Rosenwasser

Es sind die wertvollen Inhaltsstoffe wie die Vitamine B und C sowie pflanzliche Gerbstoffe, die sogenannten Tannine, die die gesunde Wirkung des Wassers ausmachen. Sie machen es antibakteriell und entzündungshemmend, fördern die Durchblutung, straffen die Haut und bekämpfen die freien Radikalen, die die Körperzellen angreifen, um sie zu zerstören. Bei Sportverletzungen ist das destillierte Wasser aus Rosenblüten eine gute Wahl, denn es lässt Verstauchungen und Hämatome schnell abschwellen. Auch um die Bildung von unschönen Narben zu verhindern, ist das heilsame Wasser nur zu empfehlen. Wer das Blütenwasser aus Rosen für die Hautreinigung einsetzt, hat genau die richtige Pflege gewählt. Das Wasser ist nicht-komedogen, was heißt, es verstopft nicht die Poren und verhindert auf diese Weise, dass sich neue Pickel oder Mitesser bilden können.

Der Duft ist ebenfalls gesund

Dass Rosen wunderbar duften, ist weithin bekannt, aber dass es der Gesundheit förderlich sein kann, das Wasser aus den Blüten zu riechen, weiß nicht jeder. Der Duft des Wassers hat eine ganz eigene Kraft und hilft dabei, sich zu entspannen. Wer unter einer inneren Unruhe leidet, ängstlich ist oder eine leichte depressive Verstimmung hat, sollte den Duft des Wassers genießen. Das Blütenwasser hat eine angstlösende Wirkung und hilft dabei, leichter einzuschlafen. Einige Tropfen Wasser auf einem Waschlappen oder einem Mulltuch neben das Kopfkissen legen, sorgt für einen ruhigen und erholsamen Schlaf.

Für jeden Hauttyp

Jede Haut ist anders und braucht daher auch andere Pflege. Das destillierte Wasser, was bei der Rosenölherstellung entsteht, ist ein gutes Mittel, und zwar für alle Hauttypen. Da das Wasser frei von Fetten ist, eignet es sich besonders gut für unreine und sehr empfindliche Haut. Regelmäßig aufgetragen, lässt es Pickel und Mitesser schnell abheilen, ohne dass der Haut dabei das Fett entzogen wird. Ist die Haut entzündet, handelt es sich um Akne, eine Erkrankung, die für unschöne Narben sorgt. Um die Entzündung zu lindern und den Narben effektiv vorzubeugen, ist das Wasser aus Rosenblüten die beste Wahl. Reife und müde Haut neigt zur Bildung von Falten, das Rosenblütenwasser verleiht der Haut wieder ein frisches und straffes Aussehen, denn sie bekommt die Feuchtigkeit, die sie braucht, zudem wird die Regeneration beschleunigt. Das Blütenwasser sollte in diesem Fall wie ein reinigendes Gesichtswasser am Morgen und am Abend mit einem Wattepad aufgetragen werden.

Eine Wohltat für die Augen

Wenn die Nacht lang war, sind die Augen müde, was leider auch sichtbar ist: Die Augenlider sind geschwollen, es bilden sich dunkle Augenringe, auch die Tränensäcke machen das Aussehen nicht eben attraktiv. Das Blütenwasser mit seinen vielen gesunden Inhaltsstoffen sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut und lässt die Augen schnell wieder abschwellen. Besonders unter den empfindlichen Hautschichten unterhalb der Augen bilden sich schädliche Ablagerungen. Durch die Behandlung mit dem Rosenblütenwasser werden diese Ablagerungen schnell abtransportiert. Es reicht schon, einen mit Blütenwasser getränkten Wattepad für rund zehn Minuten auf jedes Auge zu legen und schon sehen die Augen wieder frisch und vor allem ausgeruht aus. Mittlerweile wird in den großen Drogeriemärkten auch ein fertiges Spray aus Rosenblütenwasser angeboten, was es noch einfacher macht, die Augen zu erfrischen.

Fazit zum Rosenwasser

Rosenwasser ist ein beliebtes Pflegemittel für die Haare und die Kopfhaut. Wer unter einer zu trockenen Kopfhaut und zu Schuppen neigt, kann mit dem Blütenwasser für Entspannung auf dem Kopf sorgen. Als Körperspray wirkt das Wasser wie ein kleiner Frische-Kick und wird es mit einem stillen Mineralwasser gemischt, lässt das Wasser aus Rosenblüten die Haut wieder frisch, gesund und rosig aussehen. Rosenwasser als Badezusatz ist ebenfalls eine sehr gute Wahl, da der warme Duft nach Rosen beruhigt die Nerven und hellt die Stimmung auf. Eine kalte Kompresse mit dem Blütenwasser ist übrigens perfekt für alle, die oft unter Spannungskopfschmerzen leiden.

Bild: @ depositphotos.com / kotin

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