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Rosenblütentee selber herstellen

Rosenblütentee selber herstellenRosen sind eine Zierde für jeden Garten und jeden Balkon. Die Blumen sind seit mehr als 35 Millionen Jahren auf der Erde, aber ihre Heilkraft entdeckten die Chinesen erst vor 2500 Jahren. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt wunderschöne Rosensorten, die das Auge erfreuen, die herrlich duften und eine große Hilfe bei vielen Leiden sind. Nicht alles der Rose dient auch der Gesundheit, in der Regel sitzen die Heilkräfte in den Blüten. Wer einen Rosenblütentee selber herstellen möchte, der braucht dazu nicht allzu viele Zutaten.

Ein Plus für die Gesundheit


Wer ein Buch mit Naturheilmitteln aufschlägt und dort die Rose sucht, wird den folgenden Eintrag finden: blutreinigend und nervenstärkend. Ein Rosenblütentee kann aber nicht nur das Blut von Schadstoffen befreien und die Nerven stärker machen, Rosenblütentee verhindert auch, dass sich eine Entzündung im Körper breitmacht. Diese heilenden Kräfte verdanken die Blüten der Rose zum einen dem Inhaltsstoff Citronellol und zum anderem dem Geraniol. Beide Stoffe sind hochprozentig in den Blüten der Rosen vertreten und sie wirken gegen Schädlinge wie Pilze und Bakterien. Alle, die Rosen im Garten haben, die sich dazu eignen, einen Rosenblütentee selber herzustellen, können sich ihren Tee kochen und ihn dann in aller Ruhe genießen.

Welche Rosensorten sind geeignet?

Es gibt rund 8000 unterschiedliche Rosensorten, aber nicht alle sind optimal für die Herstellung von Rosenblütentee geeignet. Während sich beispielsweise die Ramblerrose „Jasmina“ besonders gut für die Herstellung von Limonaden und Gelee eignet, ist die „Frisa“, die gelb blüht, eine gute Wahl für einen Rosenblütentee. Wer Austin Rosen im Garten hat, kann daraus Rosenblütentee selber herstellen und auch die Sorte „Souvenir de la Malmaison“ kommt als Rose für einen aromatischen Tee infrage. Die blutrote Sorte „Erotika“ hat ein angenehmes Erdbeeraroma und ist daher auch eine gute Wahl für alle, die Rosenblütentee selber herstellen möchten. Ebenfalls sehr fruchtig sind „Delbard-Rosen“, die im Geschmack leicht an Limetten erinnern. „Ombre Parfaite“ und auch „Cristata“ verzaubern durch ihren betörenden Duft, was sie zu idealen Rosensorten für einen Tee macht.

Rosenblütentee, der schmeckt

Wer Rosenblütentee selber herstellen möchte, braucht für das Grundrezept die Blüten von einer ungespritzten und unbehandelten Rose sowie einen viertel Liter Wasser. Das Wasser zum Kochen bringen und dann in eine leere Teekanne gießen. Fünf Minuten abkühlen lassen und erst dann die Rosenblüten dazu geben. Die Kanne sofort mit dem Deckel verschließen, denn sonst können die wertvollen ätherischen Öle entweichen. Je nach Geschmack zwischen fünf und zehn Minuten ziehen lassen, anschließend den Tee durch ein Sieb gießen. Ist der Rosenblütentee ein wenig stärker, ist er perfekt, um den Magen zu beruhigen, und kann auch bei Menstruationsbeschwerden zum Einsatz kommen. Sind die Nerven strapaziert, auch dann ist es eine gute Idee, Rosenblütentee zu trinken. Alle, die ihren Rosenblütentee selber herstellen, sollten auch den Zucker selbst zubereiten. Dazu einfach einige stark duftende Rosenblüten in ein Glas mit Zucker legen. Nach einiger Zeit wird daraus Rosenzucker, der zum Tee wunderbar schmeckt.

Den Tee verfeinern


Rosenblüten vertragen sich auch mit anderen Teesorten sehr gut. Einen Rosenblütentee selber herstellen und ihn mit einem aromatischen schwarzen Tee verfeinern, ist ein besonderer Genuss. Rosensorten wie die „Madame Anisette“ oder die „Jacques Cartier“ sind eine gute Wahl, da sie besonders gut mit schwarzem Tee harmonieren. Rosenblütentee selber herstellen und ihn mit einigen Lavendelblüten verfeinern, ist ebenfalls eine gute Idee. Lavendel und Rosen passen perfekt zusammen, und zwar nicht nur im Garten, sondern auch in der Teetasse. Um die Rosen im Garten vor Schädlingen zu schützen, wird vielfach rings um das Beet Lavendel gepflanzt, der einen natürlichen Schutz darstellt.

Perfekt für einen entspannten Nachmittag

Die Engländer wissen, warum sie um 17:00 Uhr eine Pause machen und eine Tasse Tee trinken. Die „Tea Time“ läutet den Feierabend ein und schließt den Arbeitstag perfekt ab. Es muss nicht immer ein schwarzer Tee für den Nachmittagstee sein, auch ein Tee aus Rosenblüten ist eine sehr gute Wahl. Den Rosenblütentee selbst herstellen und ihn dann in aller Ruhe vielleicht mit einem guten Buch genießen, ist eine wunderbare Idee, um den Tag abzurunden. Anders als ein schwarzer Tee hat der Tee aus aromatischen Rosenblüten keine anregende Wirkung und keiner muss um seine Nachtruhe fürchten.

Fazit

Rosenblütentee selber herstellen ist in jedem Fall eine gute Idee. Der Tee ist gesund, sehr aromatisch und durch die vielen Rosensorten, die sich für einen Tee eignen, immer wieder ein Geschmackserlebnis. Wer im Winter einen Rosenblütentee selber herstellen möchte, der muss auf getrocknete Blüten zurückgreifen. Auch diese Blüten haben ein gutes Aroma und sollten wie die frischen Blüten auch, stets Bio-Qualität haben und unbehandelt sein.

Interessante Links:

https://heideblütentee.de/heidebluetentee-selber-herstellen/
https://lapacho-tee.de/lapacho-tee-selber-herstellen/
https://hibiskusblütentee.de/hibiskusbluetentee-selber-herstellen/

Bild: @ depositphotos.com / belchonock

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von rosenblütentee.de
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