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Rosenblütensirup

RosenblütensirupIm Sommer, wenn die Rosen in voller Pracht blühen, macht es besonders viel Freude, im Garten oder auf der Terrasse zu sitzen. Im Juni und Juli hat die Rosenblüte ihren Höhepunkt erreicht und alle, die einen Rosenblütensirup zubereiten wollen, sollten die Blüten in dieser Zeit ernten. Rosen sehen nicht nur wunderschön aus, sie duften auch herrlich und aus ihren Blüten lassen sich allerlei leckere Dinge herstellen. Neben einem aromatischen Rosenblütentee und einem leckeren Gelee aus Rosenblüten schmeckt auch der Sirup, der aus den Blüten gemacht wird, einfach köstlich.

Die beste Zeit für die Ernte

Damit der Rosenblütensirup das volle Aroma bekommt, ist die Zeit, in der die Blüten der Rosen gepflückt werden, von großer Bedeutung. Je nachdem, wie das Wetter ist, werden die ersten Rosen schon Anfang Juni geschnitten, das volle Aroma erreichen die Blüten jedoch erst Ende Juni oder Anfang Juli. Die beste Zeit für die Ernte der Blüten ist der frühe Morgen, sobald es hell wird. Die Rosen öffnen ihre Blüten am frühen Morgen und nur während einer kurzen Zeitspanne ist der Duft besonders intensiv. Wenn die gewünschte Anzahl an Blüten nicht gleich zusammenkommt, ist es kein Problem, die bereits gepflückten Blüten maximal drei Tage in einer Dose im Gefrierschrank frisch zu halten, bis die restlichen Rosen geschnitten werden.

Hier sind die Zutaten für den Rosenblütensirup

Für einen Rosenblütensirup nach einem alten Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

  • 100 Gramm frische Rosenblüten
  • 1000 Milliliter Wasser
  • 1000 Gramm Zucker
  • Fünf Gramm Zitronensäure

Wahlweise kann die Zitronensäure im Päckchen durch sechs bis sieben Esslöffel Zitronensaft ersetzt werden. Wer das besondere Aroma der Rosenblüten noch verstärken möchte, sollte in der Apotheke oder im Supermarkt ein Fläschchen Rosenwasser kaufen. Im Supermarkt ist Rosenwasser oft nur in der Vorweihnachtszeit bei den Backzutaten zu bekommen.

So einfach ist die Zubereitung

Zunächst die Rosenblüten vorsichtig abzupfen, auf ein Küchentuch legen und nach Verunreinigungen, Flecken oder kleinen Insekten schauen. Je nachdem, aus welcher Rosensorte der Sirup hergestellt wird, auf den Ansatz bei den Blüten achten. Der sollte entfernt werden, da er dem Sirup sonst einen bitteren Beigeschmack verleiht. Danach die Hälfte der Blüten in einen Topf geben und mit einem Liter kaltem Wasser begießen. Das Rosenwasser einmal nur kurz aufkochen und für weitere zwei Minuten leicht köcheln lassen. Jetzt den Topf vom Herd nehmen und die Blüten in dem noch heißen Wasser gut 20 Minuten ziehen lassen. Die abgekühlten Blüten durch ein Sieb gießen, das Wasser dabei in einer Schüssel auffangen und wieder zurück in den Topf geben. Nun die restlichen Blüten in den Sud geben, noch einmal aufkochen und wieder für 20 Minuten ziehen lassen. Ein letztes Mal die Blüten durch ein Sieb gießen und den Sud erneut auffangen.

Nur noch etwas Geduld

Damit das Rosenwasser klar und sauber wird, ist es empfehlenswert, statt eines Siebs ein Mulltuch  zu nehmen. Ist der Sud klar, kommt er in einen Kochtopf, dann werden der Zucker sowie die Zitronensäure oder der Zitronensaft hinzugefügt. Das Ganze muss noch einmal aufkochen und kann anschließend mit der Hilfe eines kleinen Trichters in Flaschen oder Gläser umgefüllt werden. Wichtig beim Umfüllen ist, dass der Rosenblütensirup kochend heiß ist. Damit die Flaschen oder Gläser beim Füllen nicht platzen, sollten sie vorher in heißem Wasser liegen. Ähnlich wie beim Kochen von Marmelade oder Rosengelee sollten die Gläser und Flaschen mit dem Sirup aus Rosenblüten ebenfalls für fünf Minuten auf den Kopf gestellt werden. Zum Schluss müssen sie nur noch abkühlen und können anschließend beschriftet werden. Sirup aus Rosenblüten, der nach diesem Rezept hergestellt wurde, ist mindestens ein Jahr lang haltbar.

Mit mehr Aroma

Wer seinem Sirup zusätzliches Aroma nach duftenden Rosen verleihen möchte, gibt kurz vor dem Umfüllen in Gläser oder Flaschen noch einen Esslöffel Rosenwasser dazu und rührt den Sud gut um. Zuviel Rosenwasser sollte es jedoch nicht sein, denn sonst wird das Aroma zu stark. Handelt es sich um eine intensiv duftende Rose, dann ist es besser, kein Rosenwasser zu nutzen, da diese Duftrosen ihr eigenes Aroma mitbringen. Bevor der Rosenblütensirup aufgefüllt mit Mineralwasser oder als Bestandteil eines Cocktails serviert wird, ist es eine schöne Idee, Rosenblüten in die Gläser zu geben. Auch Rosenblüten, die in Eiswürfel eingefroren wurden, sehen in einem Cocktail oder in einer Sektschale immer sehr gut aus.

Fazit zum Rosenblütensirup

Mit einem Rosenblütensirup ist es möglich, selbst im Winter noch den Sommer zu riechen und zu schmecken. Mit dem Sirup lassen sich herrlich frische Limonaden zaubern, er schmeckt Kindern wie Erwachsenen und da dieser besondere Sirup lange haltbar ist, reicht er sogar noch für die Silvesterparty. Rosen haben, gemessen an anderen Blumen, eine relativ kurze Blütezeit. Wer den leckeren Sirup herstellen will, muss diese kurze Blütezeit nutzen, um die schönsten Blüten zu ernten. Der Sirup aus Rosenblüten braucht bei der Zubereitung etwas Geduld, aber die Mühe lohnt sich. Die Königin der Blumen schafft es, nicht nur durch ihre Schönheit zu beeindrucken, ihre Blüten sorgen zugleich für einen einzigartig gut schmeckenden Sirup.

Bild: @ depositphotos.com / d_duda

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