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Rosenblütengelee

RosenblütengeleeDie Rose ist nicht nur die ungekrönte Königin der Blumen, sondern zugleich das Symbol für die Liebe schlechthin. Leider blühen Rosen in unseren Breitengraden nur wenige Wochen im Sommer, aber es gibt eine Möglichkeit, sich den Duft und das einzigartige Rosenaroma das ganze Jahr über nach Hause zu holen, und zwar als Rosenblütengelee. Dieses besondere Gelee wird aus frischen Rosenblüten gemacht und wer Rosen im Garten hat, kann das Gelee auch selbst zubereiten. Ob für den eigenen Gebrauch oder als persönliches Geschenk – das Gelee aus den zarten Blüten der Rose ist immer ein Erlebnis und das in jeder Hinsicht.

Einfach verführerisch

Wer schon einmal einen aromatischen Tee aus Rosenblüten getrunken hat, weiß, wie köstlich Rosen schmecken können. Das Gelee aus Rosenblüten ist geschmacklich wie auch optisch verführerisch. Die duftenden Rosenblätter und die intensiven Farben der Blumen, die sich im Gelee widerspiegeln, machen das Gelee zu einem wunderbaren Geschenk. Die Palette der Farben reicht von einem zarten Rosa über ein kräftiges Rot bis hin zu einem tiefen Violett. Um das Rosenblütengelee optisch noch etwas aufzupeppen, ist es eine schöne Idee, Gewürze wie beispielsweise Sternanis oder eine in kleine Stücke geschnittene Vanillestange mit ins Glas zu geben.

Welche Zutaten werden gebraucht?

Alle, die das köstliche Gelee aus Rosenblüten in der heimischen Küche herstellen möchten, brauchen dazu folgende Zutaten:

  • Die Blüten von acht bis zehn Rosen
  • 200 Milliliter Traubensaft
  • 650 Gramm Gelierzucker 1:1
  • Ein Esslöffel Zitronensaft, möglichst frisch gepresst.
  • 300 Milliliter Wasser

Außerdem werden ein feinmaschiges Sieb, ein Topf, eine Schüssel und ein Mulltuch gebraucht. Kleine Marmeladengläser oder leere Kinderkostgläschen sind ideal für das Rosenblütengelee. Gläser, in denen Pesto war, können ebenfalls als dekoratives Glas für das Gelee verwendet werden. Hier ist es allerdings wichtig, dass es ein Pesto ohne Zwiebeln oder Knoblauch war, denn diese Gerüche lassen sich nur schwer oder gar nicht mehr entfernen. Welcher Traubensaft infrage kommt, richtet sich immer nach der Farbe der jeweiligen Rosen. Zu einem zarten Rosa der Rose passt ein heller Traubensaft, zu einem kräftigen Rot eher ein roter Traubensaft.

So wird das Rosenblütengelee hergestellt

Zunächst die Blüten vorsichtig waschen und von den bitter schmeckenden Blattansätzen befreien. Die Blüten in den Topf geben, mit dem Traubensaft und dem Wasser übergießen und das Ganze kurz aufkochen, anschließend den Deckel auf den Topf geben und den Sud 20 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Mulltuch in das Sieb legen und den Sud aus Rosenblüten, Wasser und Traubensaft in eine Schüssel abseihen. Das Mulltuch gründlich auswringen, denn nur so kann man aus den Blüten viele wertvolle Aromastoffe gewinnen. Jetzt kommt der Sud zurück in den Topf und muss auskühlen. Die Zeit, in der der Sud abkühlt, kann sinnvoll genutzt werden, um die Gläser vorzubereiten. Wer das Rosenblütengelee optisch auffrischen will, gibt die Gewürze oder die Blüten in die Gläser.

Die nächsten Arbeitsschritte

Wenn der Sud abgekühlt ist, den Gelierzucker nach Packungsangabe zusammen mit dem frisch gepressten Zitronensaft dazugeben. Alles unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und vier Minuten lang sprudelnd kochen lassen. Nun ist es Zeit für die sogenannte Gelierprobe. Dazu einige Tropfen des Suds auf einen möglichst kalten Teller geben. Wird die Flüssigkeit auf dem Teller nach einer kurzen Abkühlzeit fest, ist das Gelee aus Rosenblüten fertig. Bleibt der Sud hingegen flüssig, dann muss er noch rund eine Minute lang weiter kochen. Nach dieser weiteren Kochzeit am besten noch einmal eine Gelierprobe machen, um ganz sicher zu sein. Ein kleiner Tipp: Wer ein Rosenblütengelee für Veganer zubereiten möchte, sollte statt Gelierzucker Agar Agar verwenden, ein Geliermittel aus Meeresalgen, was im Reformhaus oder Bioladen erhältlich ist.

Richtig einfüllen

Damit die Gläser nicht platzen, müssen sie vor dem Einfüllen des noch flüssigen Gelees in heißes Wasser getaucht werden. Das Gelee am besten mit der Hilfe eines Trichters bis zum Rand in die Gläser füllen und die Gläser anschließend gut verschließen. Nach einiger Zeit ist bei einem richtig verschlossenen Glas ein leises Ploppen zu vernehmen, was bedeutet, dass ein Vakuum entstanden ist. Um den Inhalt der Gläser luftdicht einzuschließen und ihn damit haltbar zu machen, ist es hilfreich, die fertigen Gläser auf den Deckel zu stellen. So lässt sich das Vakuum schneller erreichen. Die Gläser mit dem Rosenblütengelee sehen in jedem Regal in der Küche besonders gut aus. Wird das Glas jedoch geöffnet, dann sollte es im Kühlschrank stehen. Ungeöffnet ist das Gelee aus Rosenblüten rund ein Jahr lang haltbar.

Fazit zum Rosenblütengelee

Ein Gelee aus duftenden Rosenblüten ist ein wunderbares Geschenk, was jeden freut. Mit den passenden Klebeetiketten, die jeder nach Wunsch beschriften kann, bekommen die Gläser mit dem Gelee ein ganz persönliches Flair. Das Rezept reicht je nach Größe der Gläser für vier bis sechs Portionen. Wenn der lange Winter kommt, bringt das Gelee aus den duftenden Rosenblüten den Sommer zurück. Immer wenn ein Glas geöffnet wird, entfaltet sich ein einzigartiges Aroma, das den Raum erfüllt und an den warmen Sommer erinnert, wenn die Rosen in verschwenderischer Pracht blühen.

Bild: @ depositphotos.com / mirzamlk

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